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2 Panther werden Europameister

Veröffentlicht von Dirk Müntefering (dirk) am 16.11.2018
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Zwei Junioren der Bissendorfer Panther - Caroline Schmieta im Tor und Tim Strasser als Kapitän - haben am 10. und 11. November 2018 in Lugano/Schweiz mit der U19-Nationalmannschaft  den in 2017 gewonnenen Europameistertitel im Inlineskaterhockey erfolgreich verteidigt.
Bereits am Donnerstag reiste das Team mit den Trainern Jens Meinhardt und René Hippler sowie dem Betreuerstab per Bus in die Schweiz. Der Freitag diente der Akklimatisierung und einem leichten Training. „Es hat wieder viel Spass gemacht, hier dabei zu sein“, so Goalie Caroline Schmieta. „Mannschaftsintern war alles wieder top organisiert und innerhalb der Mannschaft war alles da was man brauchte, sei es die Betreuung durch unseren Physiotherapeuten oder die Unterstützung des Torwarttrainers. Aber auch das Turnier an sich war gut organisiert, und die Halle war für Inlineskaterhockey bestens geeignet!“
Das Turnier startete am Samstag für das deutsche Team mit dem Spiel gegen Österreich, das deutlich gewonnen wurde. Im zweiten Spiel der Vorrunde trafen die Deutschen auf die Schweiz. Dieses Spiel konnten die Eidgenossen für sich verbuchen, hier ließ die deutsche Mannschaft einfach zu viel Chancen liegen, sodass am Ende ein 4:6 auf der Anzeigentafel stand. Im 3. und letzten Spiel des Tages gegen Großbritannien ließen die Deutschen wiederum nichts anbrennen. Der Sonntag stand im Zeichen der Entscheidungen. Das erste Halbfinale bestritten Deutschland und Österreich. Die Deutschen siegten wieder deutlich, im zweiten Halbfinale setzte sich die Schweiz gegen die Briten durch, sodass es im Finale zum Aufeinandertreffen mit dem „ewigen“ Rivalen, der Schweiz, kam. Die Niederlage in der Vorrunde sollte Ansporn genug sein, diese Scharte auszuwetzen und mit vollem Fokus und Motivation in dieses Spiel zu gehen.
Und in der Tat wurde das spielerische Können und die technische Überlegenheit sofort wirkungsvoll auf dem Feld umgesetzt: das erste Tor im Finale fiel bereits nach 9 Sekunden für Deutschland. Der schweiz gelang lediglich ein Gegentreffer im ganzen Spiel zum zwischenzeitlichen 2:1, aber danach hatte man nicht mehr viel entgegenzusetzen. Insgesamt mußte der Schweizer Goalie 14-mal hinter sich greifen, was schon einer  Demonstration der Stärke der deutschen Mannschaft gleichkam. Nach dem Abpfiff war der Jubel auf dem Feld und auf der Tribüne groß. Tim Strasser und Elias Nachtwey (Miners Oberhausen) als Kapitän und Assist nahmen den Pokal mit breitem Lachen im Gesicht entgegen. Auch der Fairplaypokal ging an Deutschland. In das Allstarteam wurden Tim Strasser und Tim-Niklas Wolf (Crash Eagles Kaarst) gewählt.
„Durch die Niederlage in der Vorrunde gegen die Schweiz ist das Team nochmal enger zusammengerückt, was auch ausschlaggebend für die Leistung im Finale war“, so Kapitän Tim Strasser nach dem Finale. „Diese Leistung war durch die Bank weg einfach ‚eine Bombe‘! Es war eine Ehre, diese Hammertruppe als Kapitän aufs Feld zu führen!“


 

Zuletzt geändert am: 16.11.2018 um 17:31

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